Globalisierung Dimensionen, Auswirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten

Einführung

Sachinformation und didaktische Perspektive

Obwohl das Wort „Globalisierung“ relativ neu ist, wurde es innerhalb weniger Jahre bemerkenswerterweise zu einem weit verbreiteten Begriff für globale politische und wirtschaftliche Beziehungen. Der Begriff wird inzwischen ohne Zögern verwendet, um eine Reihe von Entwicklungen zu beschreiben. In den Meisten Fällen werden mit Globalisierung wirtschaftliche Themen wie der grenzüberschreitende Handel von Waren und Dienstleistungen oder die Auslagerung der Produktion in so genannte Billiglohnländer assoziiert. Es reicht jedoch nicht aus, das Hauptaugenmerkt nur auf wirtschaftliche Beziehungen zu richten. Spricht man über die Dimensionen von Globalisierung, müssen viele weitere Aspekte berücksichtigt werden. Kultur, Politisch, Wirtschaft und Umwelt sind alles Dimensionen der Globalisierung, denen überhaupt, aber vor allem auch im pädagogischen Kontext, Beachtung geschenkt werden muss (vgl. Südwind, 2011: Blickwechsel).

Erwartete Kompetenzen

Kompetenzen
Perspektivenwechsel, Umgang mit Komplexität, Diversität verstehen, lokale und globale Kontexte verbinden,
Lehrplanbezug
politische Urteilskompetenz, politische Handlungskompetenz, Wirtschaft, Globalisierung, Vielfalt
  • Play
  • Empfohlenes Alter
    13-16
  • Zeitrahmen
    4 x 45 Min.
  • Benötigte Materialien
    Tafel/Flipchart; Knöpfe; Würfel; Lernkarten; Smartphones/Computer mit Internetzugang für die Schülerinnen und Schüler; Befestigungsmaterial (Magneten/Klebeband/Pinnadeln); Moderationskarten; Nähnadeln; Moderationskarten; Farbiges Din A4 Papier; Stifte; Computer mit Internetzugang und Projektor; Handys oder andere Aufnahmegeräte; Schreibmaterialien (wenn nötig); Whiteboard; Wollfäden und Stoffstreifen; Computerarbeitsstationen oder mobile Terminals; Weltkarte;
  • Beschreibung
    Die Zusammenhänge rund um Globalisierung sind komplex. Durch die folgenden Übungen wird es den Schülerinnen und Schüler ermöglicht, sich damit auseinanderzusetzen.
  • Fach / Themenfeld
    Biologie Kommunikation Kosmopolitanismus Dialog Diversität Englisch Ethik/Religion Geografie Geschichte IT Sprache Medienerziehung Politik Zeichen Sozialkunde/Gesellschaftslehre soziales Lernen Symbole

Ablaufplan

Abbreviations:

  • A = Aktivität
  • D = Diskussion
  • GA = Gruppenarbeit
  • HA = Hausaufgabe
  • PA = Partnerarbeit
  • VL = Vorbereitung (Lehrkraft)
  • = Schüleräußerungen
  • SP = Schülerpräsentation
  • LV = Lehrervortrag

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Als Einführung beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der Globalisierung und deren Auswirkungen auf ihr tägliches Leben.

Phase Inhalt Sozialform Medien, Material

Einführung
(20 Min.)

"Map your Stuff"

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Produkten aus ihrem Alltag auseinander, um zu erkennen, dass Globalisierung ein Teil ihres Lebens ist.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können die Auswirkungen der Globalisierung auf ihren Alltag aufzeigen und grundlegende Eigenschaften globalisierter Produkte beschreiben.
Vorbereitung
  • Weltkarte
  • 1 Kopie der Fotos „Globalisierte Produkte"
  • 1 Kopie des Infoblatts „Globalisierte Produkte"
  • ggf. leere Kärtchen
Einstieg
  • Schritt 1 Bilden Sie mit den Schülerinnen und Schüler einen Sitzkreis. Legen Sie in der Mitte die Weltkarte und darum herum die Fotos „Globalisierte Produkte“ auf.
  • Schritt 2 Besprechen Sie gemeinsam die Fotos. Fragen Sie die Schülerinnen und Schüler z.B.:
    • Spielt das Produkt in eurem Alltag eine Rolle? Wenn ja, welche?
    • Warum ist es ein „globalisiertes Produkt"?
    • Wo glaubt ihr, ist das Produkt angebaut/hergestellt geworden?
  • Schritt 3 Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler ein Foto nach dem anderen auf den Teil der Karte (Kontinent, Land, Region) legen, wo die Schülerinnen und Schüler den Ursprung des Produkts vermuten. Beachten Sie, dass verschiedene Antworten richtig sein können und weisen Sie die Schülerinnen und Schüler darauf hin. Geben Sie den Schülerinnen und Schüler währenddessen weitere Fakten zum Produkt weiter (siehe Infoblatt „Globalisierte Produkte“). Ggf. lassen Sie die Schülerinnen und Schüler auf leere Kärtchen weitere globalisierte Produkte aufschreiben und auf der Weltkarte verorten.
  • Schritt 4 Betrachten Sie mit den Schülerinnen und Schüler die Karte und die Verteilung der Fotos und sprechen Sie mit Ihnen über die möglichen Gründe für die Globalisierung unserer Alltagsprodukte und deren Auswirkungen.
  • A
  • D
M1
Bilder "Globalisierte Produkte"
M2
Infoblatt "Globalisierte Produkte"
Zusatzmaterial
  • Weltkarte
  • Moderationskarten

Hauptteil und Diskussion
(25 Min.)

Eine kurze Geschichte der Globalisierung

Mithilfe von Kärtchen zu historischen Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation und Transport setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der Globalisierung auseinander.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können Globalisierung als Intensivierung und Beschleunigung von Verflechtungen auf der Grundlage von Entwicklungen in Kommunikation und Transport interpretieren.
Vorbereitung
  • 1 Kopie der Kärtchen „Kommunikation & Transport“
  • 1 Kopie des Infoblatts „Kommunikation & Transport“
  • Aufzeichnen des Diagramms auf Tafel/Flipchart (Vorlage siehe Infoblatt „Kommunikation & Transport“)
Einstieg
  • Schritt 1 Lesen Sie vom Infoblatt „Kommunikation & Transport“ die Beschreibung des ersten Kärtchens „Kommunikation“ vor und lassen Sie die Schülerinnen und Schüler den gesuchten Gegenstand erraten. Bitten Sie die Schülerin oder den Schüler mit der richtigen Antwort nach vorne und lassen Sie sie/ihn mithilfe des Plenums den Gegenstand auf dem Diagramm an der richtigen Stelle der Zeitleiste zuordnen. Dazu befestigt die Schülerin/der Schüler das entsprechende Kärtchen an der Tafel bzw. dem Flipchart. Wiederholen Sie diesen Schritt mit allen Kärtchen „Kommunikation“.
  • Schritt 2 Lassen Sie 3 Schülerinnen oder Schüler mithilfe des Plenums die Kärtchen „Transport“ auf dem Diagramm richtig zuordnen und diese an der Tafel bzw. dem Flipchart befestigen.
  • Schritt 3 Interpretieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler das Ergebnis der Übung. Eine mögliche Interpretation ist, Globalisierung als Intensivierung und Beschleunigung von Verflechtungen zu verstehen. Reflektieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler darüber, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf ihr persönliches Leben bereits hat.
  • A
  • GA
M3
Kartenpuzzle Infoblatt „Kommunikation"
M4
Infoblatt Infoblatt „Kommunikation"
Zusatzmaterial
  • Befestigungsmaterial (Magneten/Klebeband/Pinnadeln)
  • Tafel/Flipchart

Die abstrakte wirtschaftliche Dimension der Globalisierung einerseits und die soziokulturelle Dimension, also die Menschen hinter der Vielfalt, andererseits bilden zwei Seiten derselben Medaille, die die Schülerinnen und Schüler in den folgenden Übungen kennenlernen.

Phase Inhalt Sozialform Medien, Material

Einführung
(25 Min.)

Die ökonomische Dimension der Globalisierung: The Story of Stuff

Die Wirtschaft von heute ist globalisiert. Wie sie funktioniert und welche Herausforderungen dadurch entstehen, zeigt „The Story of Stuff“.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können das lineare System der Materialwirtschaft und ihre Herausforderungen erklären und die Zusammenhänge zwischen Konsumentscheidungen und Abhängigkeiten.
Vorbereitung
Einstieg
  • Schritt 1 Show the video “The Story of Stuff”.
  • Schritt 2 Have the students provide brief feedback on the video. Tasks such as:
    • Share how you liked the video and why.
    • Summarise the key message and/or points of the video.
    • Collect problems associated with the lin-ear system of the material economy and its possible alternatives.
  • LV
  • HA
Zusatzmaterial
  • Computer mit Internetzugang und Projektor

Hauptteil und Diskussion
(20 Min.)

Meine globalisierte Welt

Die soziokulturelle Globalisierung ist eine Bereicherung des täglichen Lebens. Dass dahinter Menschen stehen, die ihre eigenen Lebenserfahrungen mitnehmen, wird aber oft übersehen.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können die verschiedenen Aspekte der globalen sozialen Ungerechtigkeit anhand ihres eigenen Lebens charakterisieren und soziokulturelle Vielfalt als Bereicherung begründen.
Vorbereitung
  • pro Schülerin/Schüler 1 Kopie des Arbeitsblatts „Meine Weltkarte“ für die gemeinsame Reflexion
  • pro Schülerin/Schüler 1 Kopie des Arbeitsblatts „Woher kommt…?“
  • Stifte zum Ausmalen
Einstieg
  • Schritt 1 Teilen Sie die Arbeitsblätter „Meine Weltkarte“ und „Woher kommt…?“ sowie ggf. Stifte aus.
  • Schritt 2 Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler die Fragen (ggf. eine Auswahl) des Arbeitsblatts „Woher kommt…“ ggf. mithilfe des Internets (Smartphones/Computer) beantworten. Betonen Sie, dass die Antworten nicht nur Länder, sondern auch Regionen oder Städte sein können. Auf dem Arbeitsblatt „Meine Weltkarte“ malen die Schülerinnen und Schüler passend zu ihren Antworten die Länder aus bzw. zeichnen die Regionen und Städte ein und beschriften diese.
  • Schritt 3 Hängen Sie das zusätzliche Arbeitsblatt „Meine Weltkarte“ auf. Lassen Sie jede Schülerin/jeden Schüler, ein(e) Land, Region oder Stadt von ihrer/seiner persönlichen Weltkarte auswählen, vorstellen („Warum ist es/sie besonders wichtig für mich“) und ausmalen bzw. einzeichnen. Am Ende entsteht eine gemeinsame Weltkarte.
  • Schritt 4

    Reflektieren und interpretieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler das Ergebnis, um die neu entdeckten Zusammenhänge und dazugehörigen Gedanken zu verfestigen und zu vergleichen. Dazu geben Sie Aufträge wie zum Beispiel:

    • Benennt Erkenntnisse, die sich aus der gemeinsamen Weltkarte ablesen lassen.
    • Welche Gemeinsamkeiten/Unterschiede lassen sich zwischen den einzelnen Weltkarten feststellen?

    Eine mögliche Interpretation ist, dass trotz vieler bunter Flecken die weißen Flecken bei weitem dominieren. Unsere Globalisierung ist meist eine des globalen Nordens, der globale Süden spielt in unserer Wahrnehmung eine untergeordnete Rolle.

    Ggf. fragen/beauftragen Sie weiterführend z.B.:

    • Haben Grenzen in unserer globalisierten Welt überhaupt noch eine Bedeutung?
    • Wie würde die Welt ohne Globalisierung aussehen? Beschreibt eure Ideen dazu.
    • Sammelt Gruppen oder Gesellschaften, die nicht an der Globalisierung teilnehmen.

  • A
M5
Arbeitsblatt Meine Weltkarte
M6
Arbeitsblatt Woher kommt...?
Zusatzmaterial
  • Schreibmaterialien (wenn nötig)
  • Smartphones/Computer mit Internetzugang für die Schülerinnen und Schüler

Anhand des Beispiels Wasser erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die ökologische Dimension der Globalisierung. Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und das Konzept des virtuellen Wassers stehen im Mittelpunkt.

Phase Inhalt Sozialform Medien, Material

Einführung
(15 Min.)

Ein Kübel voll Wasser

Wasser ist nicht gleich Wasser. Wie viel (bzw. wie wenig) sauberes Trinkwasser steht dem Menschen eigentlich zur Verfügung?

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können herausarbeiten, wie viel sauberes Süßwasser für die Menschen zur Verfügung steht.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen globale Auswirkungen eines hohen Wasserverbrauchs.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen die ungleiche Verteilung sauberen Wassers.
Vorbereitung
  • pro Schülerinnen/Schüler 1 Kopie des Arbeitsblatts „Ein Kübel voll Wasser“
Einstieg
  • Schritt 1 Teilen Sie das Arbeitsblatt „Ein Kübel voll Wasser“ aus. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler den Wasserkübel laut Anweisungen auf dem Arbeitsblatt ausmalen.
  • Schritt 2 Besprechen Sie mit den Schülerinnen und Schüler den ausgemalten Wasserkübel. Fragen Sie z.B.:
    • Was zeigt euch der Wasserkübel?
    • Habt ihr das Ergebnis erwartet? Warum (nicht)?
    • Schreibgeräte (nach Bedarf)
  • A
M7
Arbeitsblatt Ein Kübel voll Wasser
Zusatzmaterial
  • Schreibmaterialien (wenn nötig)

Hauptteil und Diskussion
(30 Min.)

Virtuelles Wasser

Virtuelles Wasser? Noch nie gehört! Das Konzept von virtuellem Wasser zeigt den Schülerinnen und Schüler, wie viel Wasser für die Herstellung von Produkten wirklich aufgewendet werden muss.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können das Konzept des virtuellen Wassers erklären und begründen, warum das Konsumverhalten im Globalen Norden mit Wasserverschmutzung im Globalen Süden zusammenhängt.
Vorbereitung
  • pro Schülerinnen/Schüler 1 Kopie des Arbeitsblatts „Virtuelles Wasser“
Einstieg
  • Schritt 1 Teilen Sie das Arbeitsblatt „Virtuelles Wasser“ aus. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler den Text lesen, klären Sie ggf. inhaltliche Fragen und lassen Sie danach die Schülerinnen und Schüler das Zuordnungsspiel spielen.
  • Schritt 2 Lösen Sie das Zuordnungsspiel auf:
    • 1 Packung Chips: 180 l
    • 1 Apfel: 70 l
    • 1 Schokoriegel: 2.000 l
    • 1 Ei: 200 l
    • 1 Liter Milch: 1.000 l
    • 1. Schweineschnitzel: 1.200 l
    • 1 Blatt-Recycling-Papier: 100 ml
    • 1 Computer: 20.000 l
    • 1 Paar Lederschuhe: 8.000 l
    • 1 Auto: 400.000 l
    • 1 T-Shirt: 2.700 l
  • Schritt 3 Diskutieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler das Konzept des virtuellen Wasser. Fragen Sie z.B.:
    • Ist der Verbrauch/die Verschmutzung von Wasser weltweit gerecht aufgeteilt? Warum (nicht)? Erläutert eure Erkenntnisse.
    • Welche Möglichkeiten fallen euch ein, um (virtuelles) Wasser zu sparen? Überprüft eure Ideen: Ist es wirklich möglich? Wie wäre es möglich? Für wen ist es möglich, für wen vielleicht nicht? Was ändert sich dadurch?
  • A
M8
Arbeitsblatt Virtuelles Wasser

Zum Abschluss lernen die Schülerinnen und Schüler globale Zusammenhänge anhand verzerrter Karten zu erkennen und den eigenen Horizont um Welten jenseits von Wirtschaftswachstum zu erweitern.

Phase Inhalt Sozialform Medien, Material

Einführung und Hauptteil
(20 Min.)

Andere Karten – eine Welt

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Weltkarten auseinander, bei denen die Flächen der einzelnen Länder nicht deren Größe darstellen, sondern proportional an ein globales Thema angepasst wurden.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können globale Zusammenhänge zwischen Globalem Norden und Globalem Süden anhand von Einwohnerzahl, Wohlstand, CO2-Emissionen und verschmutztem Trinkwasser ableiten
Vorbereitung
  • pro 2 Schülerinnen/Schüler 1 Kopie des Arbeitsblatts „Andere Karten – eine Welt“
Einstieg
  • Schritt 1 Schreiben Sie die folgenden 4 Kartenüberschriften in willkürlicher Reihenfolge auf die Tafel bzw. das Flipchart: EinwohnerInnenzahl, Weltbevölkerung, CO2-Emissionen, verschmutztes Trinkwasser.
  • Schritt 2 Teilen Sie das Arbeitsblatt „Andere Karten – eine Welt“ an die Schülerinnen oder Schüler aus (pro 2 Schülerinnen/Schüler 1 Kopie). Erklären Sie den Schülerinnen und Schüler, dass die Flächen der einzelnen Länder nicht deren Größe darstellen, sondern proportional an eine der 4 Kartenüberschriften angepasst wurden.
  • Schritt 3 Lassen Sie die Schülerinnen un Schüler die Kartenüberschriften den Weltkarten zuordnen.
  • Schritt 4 Interpretieren Sie das Ergebnis (siehe Infoblatt „Andere Karten – eine Welt“). Diskutieren und reflektieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler über das Ergebnis. Fragen Sie z.B.
    • Welche Aussagen lassen sich aufgrund der Karten über gerechte Verteilung, Nord-Süd-Beziehungen oder Ressourcenverbrauch treffen? Begründet eure Aussagen.
  • Schritt 5 Leiten Sie ggf. über das Thema verschmutztes Trinkwasser zur nächsten Übung weiter.
  • PA
M9
Arbeitsblatt Andere Karten - eine Welt
M10
Infoblatt Andere Karten - eine Welt
Zusatzmaterial
  • Tafel/Flipchart

Hauptteil und Diskussion
(25 Min.)

Ausblick: Eine andere Welt ist möglich

Blickt man über den eigenen Tellerrand, findet man Menschen und Gesellschaften, deren Werte und Ziele sich nicht nur am Wirtschaftswachstum orientieren. Die Schülerinnen und Schüler lernen vier Beispiele und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der UNO kennen.

Lernziele
  • Die Schülerinnen und Schüler können alternative Entwicklungs- und Lebenskonzepte aus der ganzen Welt vergleichen und begründen, was ihnen an diesen (nicht) gefällt.
Vorbereitung
  • 1 Kopie des Infoblatts „Eine andere Welt ist möglich“
  • Befestigungsmaterial (Magnete/Klebestreifen/Pinnnadeln)
Einstieg
  • Schritt 1 Hängen Sie die vier Blätter des Infoblatts „Eine andere Welt ist möglich“ auf oder legen Sie sie auf den Boden.
  • Schritt 2 Die Schülerinnen und Schüler machen sich alleine oder zu zweit mit den vier Konzepten und den SDGs vertraut.
  • Schritt 3 Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler sich zu dem Konzept stellen, das ihnen persönlich am besten gefällt. Diskutieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler ihre Entscheidung.
  • Schritt 4 Reflektieren Sie mit den Schülerinnen und Schüler die Konzepte, um das Erfahrene zu verankern und mit vorherigem Wissen zu verknüpfen. Geben Sie dazu Aufträge wie:
    • Benennt, welches Konzept auch gefallen oder nicht gefallen hat und begründet warum.
    • Stellt einzelne Gemeinsamkeiten und einzelne Unterschiede des Konzepts kurz vor.
    • Erörtert kurz, in welcher Welt ihr gerne leben würdet.
  • A
M11
Infoblatt Eine andere Welt ist möglich
Zusatzmaterial
  • Befestigungsmaterial (Magneten/Klebeband/Pinnadeln)